Die dunkle Seite des Lichts Rückkehr zum Anfang | Historie
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16.09.2010
Mit schwerem Kopf sitz ich in einer dunklen Ecke, die Augen brennen und tränen, der Hals ist rau und die Nase trieft mehr als die Wolken. Trotz der halbwegs angenehmen Temperaturen friert mein Leib, wie sonst nicht im tiefsten Winter. Doch all das ist nichts im Vergleich zu meiner Sorge um dein Wohl.

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13.09.2010

Versteh einer diese Menschen. Wie offensichtlich muß es jemandem denn bitte schlecht gehen, bis es die letzten bemerken? Sind denn einige wirklich so blind oder wollen sie einfach nicht verstehen, daß es Leute gibt, denen es wahrlich mies geht? Bei dieser vorgetäuchten Blindheit fehlen mir ernsthaft die Worte. Ich hoffe nur, daß sich rechtzeitig die Augen derer öffnen, die zu helfen in der Lage sind. Es können doch nicht wirklich alle von diesem "Heile-Welt-Schein" getäuscht sein...

 

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12.09.2010
Wieder spüre ich, wie dringend ich deine Nähe brauche. Den Tränen bin ich lange nicht mehr nah - ich kann in ihnen längst schwimmen. Der traurige Blick in die leere Wohnung läßt den Kummer weiter wachsen, der nur durch die Sehnsucht nach dir seinen unaufhörlichen Hunger zu stillen versucht. Mein Auge blutet Tränen, die mir und der Welt mitteilen sollen, daß ich ohne dich nicht sein kann. Du bist diejenige, die das Blut zu stoppen und die Tränen zu trocknen in der Lage ist. Niemand sonst auf dieser Welt kann mir ein solches Gefühl der Geborgenheit geben, wie du es jedes Mal aufs Neue schaffst. Als Gegenleistung hierzu kann ich dir nur all meine Liebe geben, die ich dir hiermit auf ewig verpfände.  Zusammen besiegen wir die Welt und erschaffen uns eine, wie wir sie erträumen und schon immer haben wollten.

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12.09.2010
Und wieder neigt sich ein mehr als wunderschöner Sonntag dem Ende. Die vergangenen zwei Tage waren einfach unbeschreiblich. Die nächste Woche wird anstrengend wie immer, doch allein  der Gedanke an Freitag läßt mir ein Lächeln da... aber ich vermiß dich jetzt schon.

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11.09.2010
Endlich wieder bei meiner Frau für´s Leben. Ein unbeschreibliches Gefühl. Niemand auf der Welt kann mir das geben, was du mir gibst. Wenn dieses Wochenede doch nur ewig anhalten und somit nie enden würde...

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9.09.2010

Der dunkle Regen trübt den klaren Blick. Die kalten Schauer auf der Haut bringen ein unerwünschtes Zittern mit sich. Die in der Kleidung eindringende Nässe erzeugt einen seltsamen Geruch, der an  vergangene Trübseeligkeit erinnert.

Mein Fleisch ist kalt, mein Blick ist leer

Ohne dich kann ich nicht mehr...

 

 

 

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7.09.2010

Was ich nicht sehe, kann mich nicht blenden. Zwar ist die Wahrheit somit auch nicht sichtbar, aber die Verblendung ist so wirksam wie nur möglich ausgeschlossen. Also muß nur noch der Geruch des Truges abgewendet werden...

 

 

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5.09.2010
Der Duft des Kummers liegt in der Luft. Dieser Geruch treibt mir Tränen in die Augen. Sie brennen vor Sorge. Nur deine Sicherheit kann den Schmerz lindern oder gar beenden.


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2.09.2010

Kalt sind wieder die Tage - wie die meisten Gemüter. Nicht viele spüren Wärme im Leben, noch weniger geben diese zurück. Die grauen Wolken untermalen die Wochentage geradezu perfekt. Nur wenig Helligkeit wird zugelassen, Licht soweit wie möglich gedämmt. Das Hemd der Sehnsucht kleidet mich.

 

 

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29.08.2010

Wieder zuhause. Wieder allein. Wieder läuft alles schief. Wenn ich meine Handlungen so anschaue, komme ich mir vor wie ein großes Baby, das nur alt genug ist, seine eigenen Mißgeschicke in Wut zu bündeln. Fast hilflos schaue ich auf unsere gemeinsamen Tage zurück. Einzig die Gewißheit, daß ich dich bald wieder sehe, läßt meinen Kopf nicht abschließend im Sand stecken. Du fehlst mir...

 

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28.08.2010
Die erste stressige Woche ist überstanden und sie endete so schön, wie eine Woche nur enden kann: In den Armen meiner liebsten. Ich liebe dich, meine Lebenselfe.
Jeder Tag mit dir macht mein Leben wertvoller - ja, sogar lebenswert.



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27.08.2010
Der Streß der Woche zieht sich auch in die Freizeit. Ruhe kommt kaum noch auf. Hektik und Arbeit bestimmen den Ablauf der Zeit.




Die Tage des Sommers sind grauer als der Herbst.
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26.08.2010
Der blaue Himmel ist gestorben; umschlungen von grauen Wolken, um die Leiche verdeckt zu halten. Betrauert wird sein Tod durch die Tränen des Regens, die alle betreffen, die das Haus verlassen, um sich das Elend in Natura anzuschauen.

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11.08.2010
Endlich hab ich erkannt, was noch unzuverlässiger und nervtötender ist, als die Menschheit selbst: Die von Menschenhand geschaffene Technik. Je moderner sie wird, umso schneller geht sie kaputt. Sie scheint regelrecht ein Abbild der wachsenden und schneller werdenden Gesellschaft zu sein. Darauf, ob die Dinge gebraucht werden oder gar funktionieren, wird nicht geachtet - Hauptsache ist, daß sie da sind.

Aber wenn euch die Welt gefällt, wie sie zusammenfällt...
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1.08.2010
Auf der Straße des Vergessens wird die Erinnerung vom Regen abgewaschen und fort gespült. Egal, wie gern man diese halten möchte - der Regen wird so stark, daß irgendwann alles weg ist...


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25.07.2010
Die Perfektion eines Lebens wird immer erst mit dem Ende des selben erreicht. Nur endet mit dem ganzen Leid auch das vorhandene Glück. Ob da ein Ende wirklich wünschenswert ist, muß jeder für sich selbst enscheiden.
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22.06.2010

Wollen wir doch mal versuchen, ab heute jedem Tag etwas gutes abzugewinnen. Also, gutes am heutigen Tage... *nachdenk*

 

...er ist bald zuende.

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20.06.2010
Das Wetter spiegelt die wechselhafte Stimmung wieder. Im Angesicht der Zeit kommt immer mal wieder die Sonne raus. Nicht oft ist das Wetter das Abbild der Empfindungen, aber manchmal paßt es wie die Faust auf´s Auge.
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8.06.2010
Man darf gar nicht dran denken, daß heute erst Dienstag ist. Aber ich kann gerade nicht anders. Dieser Gedanke allein ist so abartig - die Uhr scheint sich rückwärts zu drehen... und die Sonne grinst hänisch über dieses Leid.
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7.06.2010
Wenn das Leben nur einen einzigen Halt bietet und dieser auch tatsächlich stark genug ist, es fest zu halten, ist es nicht nur ein schöner Schein. Es ist mehr - nicht nur mehr - einfach alles.
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